Auf der Suche nach sich selbst

Irgendetwas in uns ist immer auf der Suche. Nach Glück, Liebe, Lebendigkeit, Wissen, Klarheit, Freiheit, Sinn, Erfüllung, Stille, Frieden, Einssein – nach sich selbst.

Diese Suche treibt unser Leben an. Sie sorgt dafür, dass wir Erfahrungen machen und Gefühle erleben. Gleichzeitig begegnet uns auf dieser Suche häufig das Gegenteil von dem, was wir erwarten.

Wir leben in der Welt der Polarität. Einer Welt mit Sonne und Mond, Ebbe und Flut, Mangel und Fülle, Licht und Dunkelheit … das eine bedingt das andere und so finden wir auf jeder Suche immer auch das gegenteilige Gefühl.

»Ohne aus der Tür zu gehen, kennt man die Welt. Ohne aus dem Fenster zu schauen, sieht man den Sinn des Himmels. Je weiter einer hinausgeht, desto geringer wird sein Wissen. Darum braucht der Berufene nicht zu gehen und weiß doch alles. Er braucht nicht zu sehen und ist doch klar. Er braucht nichts zu machen und vollendet doch.«

Laotse